ÖAAB macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt

3 angebliche ArbeitnehmervertreterInnen des ÖAAB sind gestern zu einer Pressekonferenz (PK) zusammengekommen. Was die drei dort erzählt haben, erinnert eher an eine Pippi Langstrumpf-Episode als an Arbeitnehmervertretung.

Jetzt haben die ÖAABler jeden Sinn für Realität verloren. Bei einer PK zur AK-Wahl forderten sie die schnelle Abschaffung der kalten Progression. Hat ihnen niemand aus ihren eigenen Reihen gesagt, dass die auf 2023 verschoben ist? Sehr unterhaltsam auch die Forderung nach einer Ausweitung der steuerlichen Begünstigung von Überstunden. Die wurden mit der Einführung der 60-Stunden-Woche ja quasi abgeschafft. „Ich bleibe dabei: ÖAABler sind keine Arbeitnehmervertreter sondern Arbeitnehmerverräter. Denn wenn es drauf ankommt, fallen sie um, wie die Fliegen – siehe Gebietskrankenkasse, Altersteilzeit oder Arbeitszeit“, so FSG-Landesvorsitzender, Andreas Stangl.

Klassenkampf von oben
Wenn der ÖAAB jetzt „Partnerschaft statt Klassenkampf“ predigt, muss man sich fragen, an wen diese Forderung gerichtet ist. In der AK-Vollversammlung hat der gesamte ÖAAB dem AK-Zukunftsprogramm zugestimmt. Es besagt, dass in den nächsten 5 Jahren 30 Millionen Euro in eine Digitalisierungsoffensive für ArbeitnehmerInnen und in neue Angebote investiert werden. Heute fordern Wöginger und Pöttinger die AK-Angebote den heutigen Anforderungen anzupassen und sie weiter auszubauen. „Vielleicht sollte die neue Spitzenkandidatin öfter mit ihrem Fraktionsvorsitzenden im ÖAAB sprechen, um solche Missverständnisse in Zukunft zu verhindern. Außerdem sollte der ÖAAB lieber mit seinen Freunden bei Wirtschaftskammer und Wirtschaftsbund reden und ihnen sagen, dass sie den Klassenkampf von oben gegen die ArbeitnehmerInnen beenden sollen. Konsequent wäre, wenn sich der ÖAAB in Arbeitstrecht Abschafferbund umbenennen würde“, so Stangl.

„Konsequent wäre, wenn sich der ÖAAB in Arbeitstrecht Abschafferbund umbenennen würde“, sagt FSG-Landesvorsitzender Andreas Stangl.

ÖAAB PK neutral

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