„Mit der Sozialdemokratie in eine gute Zukunft“

FSG-Landeskonferenz: Andreas Stangl  wiedergewählt

 

Als Landesvorsitzender mit 97,28 Prozent bestätigt wurde Andreas Stangl bei der 23. Landeskonferenz der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) Oberösterreich. Im Vorfeld der ÖGB-Landeskonferenz tagte die FSG am 19. April 2018 in der Leondinger Kürnberghalle unter dem Motto „Mit der Sozialdemokratie in eine gute Zukunft“. Stangls StellvertreterInnen sind Elfriede Schober (Frauen), Johann Kalliauer (GPA-djp), Josef Madlmayr (Gewerkschaft PRO-GE) und Harald Dietinger (Gewerkschaft Bau-Holz), als Jugendvertreter wählten die Delegierten Josef Rehberger. Oberstes Ziel der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen: Der Kampf gegen die Zerschlagung der Sozialversicherung und der Arbeiterkammern sowie Widerstand gegen Angriffe auf die Rechte der ArbeitnehmerInnen.

 

Zerschlagung der Sozialversicherung verhindern

Angriffe gegen das AMS, die Gebietskrankenkasse und die AUVA gehören klar zur Strategie der Regierung, die Arbeitnehmerinteressen massiv zurückzudrängen, ist sich Stangl sicher. Auch die regelmäßigen Angriffe auf die Pflichtmitgliedschaft bei der Arbeiterkammer oder die Abschaffung der Jugendvertrauensräte und Gruppenbetriebsräte dienten nur dazu, ArbeitnehmerInnen und ihre Einrichtungen zu schwächen. „In der Folge tut man sich dann auch leichter, Verschlechterungen bei der Arbeitszeit und der sozialen Sicherheit durchzusetzen. Deshalb kämpfen wir mit aller Kraft gegen jene, die die Institutionen der ArbeitnehmerInnen zerstören wollen“, betont der FSG-Landesvorsitzende.

 

ArbeitnehmerInnen mit mehr Respekt behandeln

Was die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen nicht nur von der Regierung, sondern auch von Unternehmern fordern, ist mehr Respekt für die ArbeitnehmerInnen. „Fälle, wie jüngst bei der Firma Technosert, zeigen, wie rücksichtslos und unmenschlich in manchen Betrieben mit ArbeitnehmerInnen umgegangen wird. Das ist inakzeptabel. Setzt die Regierung dann auch noch völlig falsche Maßnahmen, wie den Zwölfstundentag oder die 60-Stunden-Woche um, dann können Unternehmer quasi frei über die Zeit ihrer MitarbeiterInnen herrschen. Wer sich nicht beugt, wird gekündigt“, warnt Stangl. „Dieser Entwicklung müssen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen Riegel vorschieben. Wir wollen eine gute Zukunft für die ArbeitnehmerInnen gestalten.“

 

Andreas Stangl ist Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier. Seit 2011 ist er FSG-Landesvorsitzender. Der 49-Jährige lebt in Leonding, wo er sich als Stadtrat engagiert, ist verheiratet und Vater von einem Sohn.

 

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