FSG-Frauen: Mut zum politischen Fortschritt

Sandra Saminger erneut zur Vorsitzenden der roten Frauen gewählt

 

Mit einer Zustimmung von 100 Prozent in geheimer Wahl wählten die sozialdemokratischen Gewerkschafterinnen Sandra Saminger erneut zu ihrer Vorsitzenden. Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, aber auch eine generelle Arbeitszeitverkürzung sowie bessere Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind der voestalpine-Betriebsrätin, die selbst Mutter eines elf Monate alten Sohnes ist, wichtig. „Mit der schwarz-blauen Bundesregierung sind die Zeiten für Frauen schwieriger geworden. Umso wichtiger ist es, dass wir Mut zum politischen Fortschritt haben und laut aufzeigen, dass wir Frauen bereit sind, um unsere Rechte zu kämpfen“, betont Saminger.

 

Mehr Geld für Frauen

Um die Gehaltsschere zu schließen, fordern die Gewerkschaftsfrauen, dass in allen Kollektivverträgen das Mindesteinkommen auf 1.700 Euro angehoben werden soll, die ersten 1.500 Euro sollen steuerfrei bleiben. Das nützt vor allem Frauen, weil es viel mehr Frauen als Männer gibt, die für geringe Löhne arbeiten. Ebenso wichtig für gleiche Chancen von Frauen im Arbeitsleben ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen. Die FSG-Frauen setzen sich deshalb für einen Rechtsanspruch auf ein Papamonat mit vollem Lohnausgleich ein.

 

Arbeitszeit verkürzen

Zu mehr Gerechtigkeit für Frauen gehört auch, dass unbezahlte Arbeit darf nicht länger vorwiegend Frauensache sein darf. Sowohl die bezahlte, als auch die Familienarbeit müssen endlich besser zwischen den Geschlechtern verteilt werden. Dazu braucht es eine familienfreundliche Arbeitswelt mit flexiblen, lebensphasenorientierten Arbeitsmodellen und vor allem eine generelle Arbeitszeitverkürzung für alle. Was die ÖGB-Frauen strikt ablehnen, ist eine Ausweitung der Sonntagsarbeit.

 

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