Schwarz-blaue Attacken auf die Arbeiterkammer: Beschäftigte stehen hinter ihrer Interessenvertretung!

Die Stärke der Arbeiterkammer ist manchen ein Dorn im Auge. Einige Großindustrielle versuchen mit Hilfe von führenden ÖVP- und FPÖ-Politikern, die AK und damit die arbeitenden Menschen zu schwächen. Etwa durch die Abschaffung der gesetzlichen Mitgliedschaft oder zumindest durch eine Kürzung der AK-Umlage. Doch die Beschäftigten – allein in Oberösterreich sind es rund 650.000 – stehen hinter ihrer Interessenvertretung. Die AK ist ihre Stimme: lautstark, kompetent und verlässlich.

Wer in unserem Land unselbständig erwerbstätig ist, ist automatisch Mitglied der Arbeiterkammer. Ohne gesetzliche Mitgliedschaft würde es weder die Arbeiterkammer noch die Sozialpartnerschaft geben. Nur sie garantiert, dass die Sozialpartner für alle verhandeln können.

Im Durchschnitt zahlen die AK-Mitglieder monatlich sieben Euro Mitgliedsbeitrag, die sogenannte AK-Umlage. Den derzeitigen Beitrag von 0,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens halten 71 Prozent der AK-Mitglieder übrigens für genau richtig, wie eine Befragung ergeben hat. Fast ein Fünftel der AK-Mitglieder (Arbeitslose, Lehrlinge, Beschäftige in Karenz, geringfügig Beschäftigte …) zahlt wegen zu niedrigen Einkommens gar nichts.

Zwei Drittel der Einnahmen aus der Umlage gehen direkt in die Beratung und Vertretung der Arbeitnehmer/-innen. In Oberösterreich etwa hat die AK im Vorjahr 77 Millionen Euro für ihre Mitglieder erkämpft. Zusätzlich bietet die AK jede Menge Information, etwa im Konsumenten-schutz oder zur Weiterbildung.

Stärke der AK kommt ihren Mitgliedern zugute

Dazu kommt noch die politische Arbeit: Die AK mischt sich ein. Sie erkämpft Verbesserungen für ihre Mitglieder und passt auf, dass die arbeitenden Menschen nicht unter die Räder kommen. Dass zum Beispiel die Lohnsteuer um insgesamt fünf Milliarden Euro gesenkt wurde, ist auch das Verdienst von AK und ÖGB.

Bewertet man alle Leistungen der Arbeiterkammer in Geld, fließen pro Euro Beitrag drei Euro an die Mitglieder zurück.

Die Menschen schätzen die Arbeit der AK. Das bestätigen mehrere Umfragen: 86 Prozent finden ihre gesetzliche Vertretung wichtig. 95 Prozent jener, die mit der AK zu tun hatten, waren zufrieden. Und wenn es darum geht, welcher Institution die Oberösterreicher/-innen am meisten vertrauen, geht der erste Platz an die AK.

Eine Schwächung der AK, durch die Abschaffung der gesetzlichen Mitgliedschaft oder eine Kürzung des AK-Beitrags, würde die Wünsche dieser Menschen massiv missachten.

ÖVP- und FPÖ-Führung unterstützen die Reichen

Doch einige Großindustrielle hätten lieber eine schwache AK, um ihre Profitinteressen besser durchsetzen zu können. Unterstützt werden diese Reichen von führenden ÖVP- und FPÖ-Politikern. Manchen von ihnen – etwa FPÖ-Chef Strache – wäre es überhaupt am liebsten, wenn die Kammern abgeschafft würden.

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) steht hinter den Beschäftigten und hinter der AK. Sie wird sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, die schwarz-blauen Attacken auf das Erfolgsmodell Arbeiterkammer abzuwehren! „Über die AK entscheiden die Mitglieder und sonst niemand!“, stellte AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer bei einer emotionalen Rede in der heutigen AK-Vollversammlung fest.

 

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